02 -04.Juli.2010, Vereinsfahrt nach
Horgenzell
Tja, ....da sitzt man
als Berichterstatter vor dem Rechner und soll einen Bericht über
das tolle Wochenende in Horgenzell verfassen und man weiß nicht,
wie man es anstellen soll. Schildert man in knappen Sätzen
die Höhepunkte der Fahrt oder geht man mehr ins Detail? Da man
es aber allen sowieso nicht Recht machen kann, lege ich einfach
mal los:
Der befreundete
Musikverein aus Horgenzell hatte uns zu seinen Festlichkeiten
zum 110 jährigen Bestehen des Vereines eingeladen. Der
Abfahrtermin wurde auf Freitag 7.00 Uhr festgelegt. Einigermaßen
pünktlich ging es bei bestem Kaiserwetter auf große Fahrt. Für
das bevorstehende Wochenende wurde herrliches Sommerwetter mit
hohen Temperaturen vorausgesagt. Da wir aber in einem gut
temperierten Bus saßen, spielten die Temperaturen im Augenblick
keine große Rolle. Gegen 9.30 Uhr steuerten wir einen Rastplatz
an, um unser traditionelles Frühstück ein zu nehmen.
Gut gesättigt ging es
weiter auf der Autobahn Richtung Süden. Über Karlsruhe,
Pforzheim, an Stuttgart vorbei kamen wir am Aichelberg in einen
dicken Stau. Der vorgesehene Ablauf kam ins Stocken. Das
vorgesehene Mittagessen schob sich um den Faktor x nach hinten.
Gott sei dank konnte Gerd mit den Wirtsleuten den Totalausfall
verhindern. Rechtzeitig vor dem Fußballspiel Niederlande :
Brasilien trafen in Berg ein und konnten das Mittagessen
einnehmen. Anschließend versammelten sich die
Fußballinteressierten vor dem aufgestellten Fernseher.
Anschließend nahmen wir
das letzte Stück bis Horgenzell in Angriff. Dort wurden wir
bereits von den Musikern des Vereins erwartet, die uns
musikalisch begrüßten. Gestärkt mit belegten Brötchenund einem Bier wurden
wir schnell auf unsere „Gastfamilien“ verteilt. Alle wollten
wieder rechtzeitig im Festzelt zurück sein, um sich das 2.
Viertelfinalspiel Uruguay : Ghana anzusehen. Nach dem
Fußballspiel wurde noch bis tief in die Nacht gefeiert.
Am nächsten Tag stand
eine Stadtführung von Ravensburg auf dem Programm, Abfahrttermin
9.30 Uhr. Pünktlich ging es los. In Ravensburg wurden wir um
10.00 Uhr von 2 Stadtführern erwartet. Nach Bildung von 2
Gruppen, erforschten diese getrennt von einander Ravensburg. Wir
bekamen einen historischen Überblick über die sehr interessante
Stadtgeschichte. Während der Führung stießen dann unsere
Flugkünstler Anne, Johannes, Florian und Heribert zu uns.
Der Ex-Dirigent von
Horgenzell, Jimmy Rohs, hatte für uns einen Besichtigungstermin
des Musikhauses Lange arrangiert, den wir im Anschluss an die
Stadtführung wahr nahmen. Hier bekamen wir einen tollen Einblick
in eine Instrumentenwerkstatt. Herr Lange stellte uns ein
Instrument vor, welches 4 verschiedene ineinander verschlang. So
wurde eine Trompete, Flügelhorn, Tenorhorn und Tuba so
ineinander verbaut, daß es von 4 Spielern bedient werden kann.
Natürlich wurde dies von unseren Spezialisten Thomas, Christian,
Patrick und Gerd ausprobiert, mit gutem Erfolg.
Bis 14.30 Uhr hatte dann
jeder zur freien Verfügung, bis uns dann der Bus zurück nach
Horgenzell brachte, um im Festzelt das Spiel der deutschen
Nationalmannschaft gegen Argentinien sehen zu können.
Kurz vor Spielbeginn
trafen dann Willi, Christine und Stefan ein. Nach dem
sensationellen Erfolg unserer Jungs in Südafrika ging es mit dem
Bus an den Bodensee nach Immenstaad. Einige hatten sich morgens in
Ravensburg eine Badehose bzw. –Anzug gekauft, um jetzt in den
Bodensee hüpfen zu können. Einer kühlte sich sogar in voller
Montur ab.
Gegen 21.30 Uhr brachte
uns der Bus wieder zurück nach Horgenzell. Im Festzelt konnten
wir dann die Band „Power Age“, eine Coverband von ACDC,
bewundern. Dem älteren Semester des Orchesters war allerdings
der Geräuschpegel allerdings zu hoch. Diese feierten an anderer
Stelle ruhiger weiter.
Am Sonntagmorgen ging
des Jubiläumsfest mit einem Festgottesdienst im Festzelt weiter.
Innerhalb des Gottesdienstes wurde dann die neue Vereinsfahne
des Musikvereins Horgenzell gesegnet.
Nach dem Gottesdienst
kam einer der Höhepunkte des Festes: Die Musikfreunde aus
Roisdorf unterhalten zum Frühschoppen. Stefan setzte dann eine
Ansage vom Vorabend um: Wenn die Deutsche
Fußballnationalmannschaft gewinnt, beginnen wir den Frühschoppen
mit dem Deutschen Nationalhymne. Neben den bekannten Stücken
präsentierten wir uns neues Kölsch-Medley sowie das Siegerlied von
Lena. Mit dem Stück von der Fischerin vom Bodensee beendeten wir
unsere Darbietung. Gemessen an dem Beifall haben wir eine sehr
gute Leistung gezeigt.
Nach unserem Auftritt
mussten wir uns sputen, denn um 13.30 Uhr fand der große
Aufmarsch aller teilnehmenden Musikvereine statt. 7 Musikvereine
zogen in einem Festzug ins Festzelt ein. Nach einem Mittagessen
war Abschied nehmen angesagt. Nach unseren Erfahrungen im
letzten Jahr in Obereschach, wurde die Abfahrtzeit auf 15.00 Uhr
festgelegt.
Der Musikverein
Horgenzell spielte zum Abschied verschiedene Stücke, ehe wir
dann Richtung Heimat aufbrachen. Nach einer langen Fahrt trafen
wir dann gegen 23.00 Uhr in Roisdorf ein.
Eine tolle Fahrt war
Geschichte.
Euer Berichtserstatter
Hajo
Samstag,
10.07.2010 Hochzeit
An diesem Samstag heiratete unsere
Trompeterin Christine Asbach. Gerne erfüllten wir Ihren Wunsch,
anlässlich dieses freudigen Ereignisses ein kleines Ständchen
mit ausgesuchten Stücken zu spielen. Ort war die Stadthalle in
Bad Godesberg. Da es an diesem Tag sehr warm war, hatten wir
Mühe, der raschen Verdunstung der Körperflüssigkeit Einhalt zu
gebieten.
Wir wünschen dem Paar alles Gute für die
Zukunft.
Sonntag
11.07.2010 Schützenfest in Roisdorf
Es gehört wohl inzwischen zur Tradition,
dass wir das Schützenfest der St. Sebastianus
Schützenbruderschaft Roisdorf Sonntag Nachmittag mit einem
vierstündiges Platzkonzert musikalisch unterstützen. Das
bemerkenswerte in diesem Jahr, waren wohl recht sommerlichen
Temperaturen.

Dies tat aber unserer Spiellaune keinen
Abbruch. Sehr wohltuend empfanden wir den Schlussapplaus für
unsere Darbietung.
Montag
12.07.2010 Königsschießen Schützenfest Roisdorf
Vor dem Königsschießen hatte der
amtierende Schützenkaiser Josef Breuer zu einem Umtrunk in
seinen Garten eingeladen. Anschließend begleiteten wir die
Schützen auf den Schützenplatz.


Eröffnet wurde das Königsschießen mit
der Begrüßung der Ehrengäste und dem Gedenken an die
Verstorbenen. Der neue Präses Adi Halbach eröffnete mit einem
tollen Schuß das Schießen auf den Königsvogel. Mit flotten
Melodien begleiteten wir das Königsschiessen, dass zum Schluß
sehr spannend wurde.


Gegen 22.00 Uhr war es Walter Klemmer
vorbehalten, den Rest des Vogels abzuschießen. Die
Schützenbrüder hatten einen neuen König. Mit dem Musikstück
"Schützenliesel" zu Ehren des neuen Königspaar endete für
uns musikalisch der schöne Abend